Interview mit Tanja Biedermann, Maklerin in Frankfurt- Höchst und Inhaberin von JEAN LB Immobilien

Frage: Frau Biedermann, können Sie verstehen, dass Makler oft kritisch betrachtet werden?

T.B.: Grund­sätzlich würde ich zwischen Kritik und Vorur­teilen unter­scheiden. Fundierte Kritik an bestimmten Vertretern einer Berufs­gruppe sehe ich als Chance, die Dinge zum Besseren zu entwi­ckeln – und auch meine eigene Arbeit immer wieder kritisch auf den Prüfstand zu stellen, um sie zu optimieren. Schließlich will ich mich ständig weiter entwi­ckeln – um meinen Kunden immer bessere Qualität der Dienst­leistung und auch bei den Ergeb­nissen zu bringen.

Wenn es um Vorur­teile geht, muss ich hinter­fragen, warum es diese Vorur­teile gibt und wie ich ihnen durch meine persön­liche, profes­sio­nelle Arbeits­weise und mein Auftreten entge­gen­wirken kann. Dies kann nur gelingen, wenn ich Mehrwert generiere, wenn meine Leistung sich aus der Masse hervorhebt.

Frage: Welche Vorur­teile gibt es, und wie begegnen Sie ihnen?

T.B.: Das größte Vorurteil: „ Der Makler verteuert die Immobilie und macht nichts für sein Geld.“ Ich denke, dass viele Vorur­teile daher kommen, dass der Wert unserer Arbeit oft nicht verstanden und gesehen wird, weil er sich haupt­sächlich im Hinter­grund abspielt. Wenn Menschen etwas nicht verstehen, fühlen sie sich schnell ausge­liefert. Sie befürchten, Sie werden hinter­gangen. Es gibt hier also ein Kommu­ni­ka­ti­ons­problem. Ich muss als Makler nicht nur sehr gute Arbeit leisten, ich muss auch vermitteln können, worin der Mehrwert meiner Arbeit liegt.

Hausbe­sitzer, die schon einmal versucht haben, auf eigene Faust“ ein Haus zu verkaufen, fangen oft dann erst an zu verstehen, wie viel Arbeit und Markt­wissen in der Makler­tä­tigkeit stecken. Dann ist es aber nicht selten zu spät. Warum ist das so? Ein Verkauf einer Immobilie ist für beide Parteien, Käufer wie Verkäufer, eine sehr emotionale, oft nur einmal im Leben aufkom­mende Angele­genheit. Es bedarf viel Vorbe­reitung, um einen optimalen Verkauf einer Immobilie zu starten. Und man braucht viel Verhand­lungs­ge­schick während der Verkaufszeit, um den Verkauf bestmöglich und sicher abzuschließen. Macht der Eigen­tümer es im Alleingang, wird die Immobilie aufgrund von Unerfah­renheit oft unter Wert verkauft. Auch zieht der Verkauf sich endlos hin oder die Immobilie wird an einen Käufer verkauft, der am Ende nicht zahlen kann. Er blockiert dann schlimms­ten­falls das Haus – dies alles ist für den Verkäufer richtig teuer. Ein Haus, das zu lange auf dem Markt ist, wird schnell zum Laden­hüter, es verliert an Wert. Ganz zu schweigen von den laufenden Kosten an Steuern, Gebühren, für Energie. Das läuft ja alles weiter, wenn eine Immobilie noch nicht verkauft ist. Wenn ich als Makler meinen Mehrwert richtig kommu­ni­ziere und den Aufwand meiner Arbeit trans­parent mache, dann kommt ein Verkäufer von Anfang an gleich zu mir. Dann zahlen Verkäufer kein Lehrgeld“ für den Versuch, selbst etwas zu machen, wofür ihnen die Quali­fi­kation fehlt. Weil sie mir vertrauen und ich weiß, wovon ich spreche. So laufen Vorur­teile bei einem zunächst unver­bind­lichen, kosten­freien Beratungs­termin schnell ins Leere.

Frage: Was zeichnet gute Makler-Arbeit aus?

T.B.: Da ist zum einen die Fähigkeit, mit den Menschen zu kommu­ni­zieren, sowie Leistungen trans­parent und verständlich zu machen. Wenn ich das überzeugend kann, wird niemand sagen, dass ich zu viel für nichts verdiene“. Entschei­dende Faktoren sind vor allem aber eine Leiden­schaft für den Beruf. Vor allem geht es auch explizit um ein großes Interesse für die Menschen und ihre Lebens­ent­scheidung, um Markt­wissen, Fähig­keiten und Instru­mente der Analyse einer Immobilie, eine exzel­lente Vernetzung vor Ort sowie die notwendige Expertise, um Quali­täts­arbeit liefern zu können. Wenn diese Eigen­schaften zusammen kommen sollen, dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Ich zum Beispiel habe meinen Beruf gelernt und langjährige Erfahrung im Immobi­li­en­be­reich. Ich bin es leid, mit anzuschauen, wie so Viele versuchen, privat, ohne Makler, das Haus zu verkaufen und hierbei drauf­zahlen. Ich bin seit über 17 Jahren Maklerin mit Leiden­schaft und Überzeugung und hatte schon nahezu alle Arten und Fälle des Verkaufs. Ich bin überzeugt von meiner Arbeit, die ich leiste. Ich finde es aller­dings schade, dass zu Wenige diese Leistung anerkennen und wahrnehmen. Deshalb bin ich von mir aus bereit alles zu geben, um die Einstellung zum Makler zu verändern. Ich biete jederzeit ein Beratungs­ge­spräch an.

Frage: Gibt es bestimmte Leistungen, durch die Sie sich vom Wettbewerb unter­scheiden können?

T.B.: Da sind zum einen Dinge, die selbst­ver­ständlich sein sollten, es aber leider nicht immer sind. Hierunter fallen die diskrete und absolut profes­sio­nelle Zusam­men­arbeit. Wir sind zudem ständig in den Gebieten unterwegs, also nahe am Menschen, am Immobi­li­en­markt, um das Gefühl für die Menschen und ihre Situation stets richtig einschätzen zu können. Darüber hinaus bietet JEAN LB Immobilien eine unver­bind­liche und kosten­freie Einschätzung der Immobilie und einen Ausblick über die Vermark­tungs­mög­lich­keiten einer Immobilie, die durchaus vielseitig und den Wert durch die richtige Heran­ge­hens­weise steigern können. Der Kunde bekommt mein Markt­wissen und meine analy­ti­schen Fähig­keiten quasi vorab als Vertrau­ens­vor­schuss. Was ich sehr oft meiner­seits wieder als Vertrauen seitens der Verkäufer zurück­be­komme. Was ich meinen Kunden außerdem exklusiv bieten kann, sind Angebote an Bestands­kunden. Hier habe ich ein großes Netzwerk in Frankfurt-Höchst, generell in Frankfurt-West und im Vorder­taunus. Hier kenne ich mich aus, hier bin ich bekannt, hier werde ich für meine Arbeit geschätzt.

Weitere wichtige Schritte sind die zuver­lässige Zusam­men­stellung der notwen­digen Unter­lagen für den anste­henden Verkauf, die Begehung der Immobilie und bestmög­liche Vorbe­reitung zum Verkauf (diese beinhaltet Organi­sation und mögliche Empfeh­lungen zur Steigerung der Attrak­ti­vität der Immobilie durch mögliche Verkaufs­mög­lich­keiten), die optimale Präsen­tation durch hochwertige Fotos, die Anfer­tigung eines Exposés. Und, und, und ….

Frage: Würden Sie Makeln als harte Arbeit“ bezeichnen?

T.B.:  Absolut, denn zu den geschil­derten Tätig­keiten kommen noch, wenn gewünscht, das Schalten von Anzeigen in Online-Portalen und in der Zeitung. Des Weiteren werden alle Kaufin­ter­es­senten, die eine Immobilie mit mir besich­tigen möchten, vorab persönlich in einem Beratungs­ge­spräch kennen­ge­lernt. Nur wenn Sie einen Kaufin­ter­es­senten wirklich kennen und wissen, was er bei der Immobi­li­en­suche präfe­riert, können Sie erfolg­reich mit ihm gemeinsam zum Abschluss kommen. Unter­stützung bei Bonitäts­prü­fungen von Kaufin­ter­es­senten, Behör­den­gänge, Führungen von Besich­ti­gungen und Verkaufs­ver­hand­lungen, Unter­stützung der Käufer bei der Finan­zierung, die Vorbe­rei­tungen und Unter­stützung zum Verkauf beim Notar, ggf. Empfehlung eines Notars, die Teilnahme an der Beurkundung und die Begleitung im gesamten Verkaufs­prozess von der ersten Besich­tigung bis zur Schlüs­sel­übergabe. Diese Makler­tä­tig­keiten werden oft von außen nicht wahrge­nommen. Meine Kunden wissen aller­dings, was ich alles zu leisten habe. Alle diese Arbeits­schritte verlangen ein hohes Maß an Quali­fi­kation und Können. Makeln kann nicht einfach Jeder“. Wenn es so einfach wäre, dann würde nicht jede zweite Immobilie in Deutschland von meinen Kollegen vermittelt. (https://​www​.wiwo​.de/​f​i​n​a​n​z​e​n​/​i​m​m​o​b​i​l​i​e​n​/​w​a​n​d​e​l​-​i​m​-​m​a​k​l​e​r​m​a​r​k​t​-​w​a​n​n​i​m​m​o​b​i​l​i​e​n​m​a​k​l​e​r​-​i​h​r​-​g​e​l​d​-​w​e​r​t​-​s​i​n​d​/​9​6​4​7​7​8​4​.​h​tml) Aller­dings muss sich in diesem Beruf das Vertrauen hart erarbeitet werden. Wer als Makler dazu bereit ist, bekommt hier viel von den Kunden zurück und das ist am Ende jede Mühe wert.

Jean LB Immobilien Bolon­ga­rostraße 136 65929 Frankfurt
Telefon: 069.83 04 65 76 Mobil: 0160.96 93 88 50 Mail: tanja.​biedermann@​jean-​lb.​com